• wB2: Völlig verkorkste Saison

    Die Saison 18/19 stand für uns unter keinem guten Stern. Anfänglich mit voller Besetzung beim Training mussten wir in den Ersten Spielen bereits auf einige Spielerinnen aus Verletzungsgründen verzichten. Das Pech verfolgte uns dann durch die gesamte Saison. War endlich wieder eine Spielerin fit, viel die Nächste aus u.a. unsere Torhüterin. Hier haben wir zum Glück Ersatz aus den eigenen Reihen gefunden und angefangen die „junge Frau“ für ihre Einsätze im Tor auszubilden. Dazu dann natürlich, wie bei allen Mannschaften, Husten, Schnupfen, Heiserkeit und private Gründe. Somit waren wir häufig auf Hilfe aus anderen Mannschaften angewiesen, sofern sie nicht selber spielten. Vielen Dank an die Mädels die uns unterstützt haben. Das bedeutete für uns, sehr oft mit nur einem gerade spielfähigen Kader, einer neuen, erst in Anfängen ausgebildeten Torhüterin (macht einen tollen Job) anzutreten, bis hin zu Spielabsagen mangels Personal.

    Wie sich jeder denken kann war, aus den genannten Gründen, dies für das Training auch nicht gerade förderlich.

    Aber wir wollen nicht meckern, die Mädels haben den Kopf nicht hängen gelassen, trotz der deutlichen Niederlagen in der Saison, ganz im Gegenteil, alles was fit war trainierte regelmäßig und spielte bis zur Erschöpfung (Respekt). Der gesamte Kader hat sich weiter entwickelt, jedes Spiel brachte einen neuen Lerneffekt, im Training wurde konzentriert und mit vollem Einsatz gearbeitet und das Eine oder andere Mal die Trainer gehasst (die Spieler müssen schwitzen, die Trainer dürfen sitzen, hihihi).

    Es geht immer vorwärts, wenn auch in kleinen Schritten, aber vorwärts.

    Wir, euer Trainerteam, sind stolz auf euch. Sehen wir doch bei jeder Spielerin die individuellen Fortschritte wie auch die Fortschritte im Verbund. Wir haben gemeinsam noch ein mächtiges Stück Arbeit vor uns, um in der kommenden Saison den einen oder anderen Erfolg zu erspielen.

    Zum Glück haben wir eine Spielerin zum Ende der Saison dazu gewonnen, juhuu, im Gegenzug hängt dafür eine andere ihre Handballschuhe an den Nagel. Schade, aber solche Entscheidungen muss man einfach, wenn auch schweren Herzens, akzeptieren. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute.

    Unter dem Motto: „Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen“ blicken wir nach vorn und trauern nicht der Vergangenheit nach. Neue Saison neues Glück und hoffentlich noch ein paar neue Spielerinnen!